Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nr. 8

 Bahnmagistrale Nürnberg–Berlin

Elektrotechnik

Die elektrotechnischen Einrichtungen dienen vorwiegend der Stromversorgung jeglicher Anlagen im, am und neben dem Gleis. Sie sind unerlässlich für die Durchführung und Verfügbarkeit des Zugbetriebes. Sie reichen

  • von der Versorgung der Züge mit Traktionsenergie aus der Oberleitung, über
  • das sichere Betreiben von Beleuchtungs- oder Kommunikationsanlagen wie z.B. Reisendeninformationsysteme auf den Bahnsteigen,
  • bis hin zur einfachsten Stromversorgung von Blinklichtsignalen denen eines Bahnüberganges.

Dabei wird die benötigte Energie im Bereich der Stadt Halle durch die ansässigen Stadt- und Energiewerke über ein Mittelspannungsversorgungnetz von 15 /20 kV 50 Hz über zwei große Trafostationen eingespeist, auf eine im hausanschlussübliche Niederspannung von 230/400 V 50 Hz heruntertransformiert und ab da über mehrere Kabelverteiler und –anlagen entsprechend bedarfsgerecht verteilt.

Da der Knoten Halle relativ zentral in der Stadt Halle liegt und dieses dicht besiedelt ist, fällt es natürlich schwer auch hier noch die notwendige Traktionsenergie für den Zugbetrieb über ein großes Kraftwerk zu erzeugen. Deshalb wird die gesamte Oberleitungsanlage mit Strom aus den sogenannten Unterwerken (UW), in Niemberg, Eilenburg, Leipzig-Wahren, Großkorbetha und Dörstwitz versorgt.. Die benötigten Stromversorgungsleitungen werden als Freileitungen ausgeführt und laufen zentral in dem neu zu errichtenden Schaltposten Halle zusammen.


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Bahn in Europa: Stärken – Verbinden

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