Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nr. 8

 Bahnmagistrale Nürnberg–Berlin

30.01.2020
Viergleisiger Ausbau zwischen Forchheim und Strullendorf

Fortschritte beim Bau und bei Genehmigungsverfahren für weitere Ausbau-Abschnitte der Schnellverbindung München-Berlin bis 2024

Auf den über 34 Kilometern Bahnstrecke zwischen Forchheim und Strullendorf südlich von Bamberg bewegt sich in diesem Jahr einiges. Ziel ist u.a. eine mögliche Geschwindigkeit von 230 km/h. Aktuell sichtbar ist die Baustelle nördlich von Forchheim außerhalb des Stadtgebietes. Hier entstehen sogar sechs Gleise nebeneinander für einen etwa 1,3 Kilometer langen Überholbahnhof. Solche Überholstellen sind für einen flexiblen Bahnbetrieb notwendig.
Der nächste Abschnitt bis zur südlichen Stadtgrenze von Bamberg durchläuft noch die entscheidende Phase des Baurechtsverfahrens.Vorangegangen waren intensive Abstimmungen zum Schallschutz und zu jeder Straßen- und Wegekreuzung, denn Bahnübergänge wird es nach dem Ausbau nicht mehr geben. Neue Verkehrslösungen mit Unter- oder Überführungen sind geplant.

Die Abschnitte sind Teil der Schnellfahrstrecke München-Berlin. Diese war mit Fertigstellung der etwa 230 Kilometer langen Neubaustrecken Ebensfeld-Erfurt-Leipzig/Halle (Saale) im VDE 8 Ende 2017 eröffnet worden. Derzeit folgt bei laufendem Zugverkehr abschnittsweise der viergleisige Ausbau zwischen Nürnberg und Ebensfeld. Etwa die Hälfte der 83 Kilometer Ausbaustrecke ist fertiggestellt und in Berieb. Die Arbeiten in den Abschnitten Forchheim und Strullendorf dauern bis 2024.

Die angefügte Präsentation enthält alle Details der vorgesehenen Arbeiten.


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Bahn in Europa: Stärken – Verbinden

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