Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nr. 8

 Bahnmagistrale Nürnberg–Berlin

Umweltmaßnahmen an der Saale-Elster-Talbrücke

Vorkopfbauweise an der Saale-Elster-Talbrücke (Foto: DB AG)
  • Durch den Bau der langen Talbrücke über die Aue wird das natürliche Überflutungsgeschehen nicht behindert.
  • In einigen Bereichen wird komplett auf eine Baustraße verzichtet. Es wird in sogenannter „Vorkopfbauweise” gearbeitet.
  • Zur Vogelbrutzeit, ruht in ausgewiesenen Gebieten die Bautätigkeit für dreieinhalb Monate.
  • Alle Rohre zur Aufnahme von Wasser sind doppelwandig ausgeführt.
  • Gehölz- und Auenwaldpflanzungen sowie die Renaturierung von Fließgewässern bewahren die artenreichen Feuchtwiesen als Lebensraum für Wiesenvögel, Störche, Graureiher und Amphibien.
  • An den Kiesgruben Rattmansdorfer Teich und Hohenweider See entstehen Grünanlagen für Erholungssuchende.
  • Die seid 2002 entstandenen neuen Biotopstrukturen zeigen erste Erfolge. Die Brut von seltenen Vogelarten u. a. des Seeadlers ist beobachtet worden und der Biber ist in die Gewässer der Saale und Elster vorgedrungen.
  • Die Auswirkung des Brücken- und Landschaftsbaus werden langjährig wissenschaftlich begleitet.
Planmäßige Baupause während der jährlichen Vogelbrut im Süden von Halle (Fotos: DB AG)

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