Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nr. 8

 Bahnmagistrale Nürnberg–Berlin

Tunnel Bleßberg

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Tunnel Bleßberg - das Nordportal mit der Saubachbrücke und dem Südportal Tunnel Goldberg (v.l.n.r.) (Foto: DB AG)

Zahlen und Fakten

Bauwerkslänge: 8.314 m
lichte Höhe: 8,23 m
lichte Weite: 13,64 m
Minimale Überdeckung: 6 m
Max. Überdeckung: 330 m
Notausgänge: 8
Ausbruchsquerschnitt Haupttunnelröhre: ca. 130 m2
lichter Querschnitt - nach Einbau Innenschale über Schienenoberkante: 92 m
Bauweise: bergmännisch

Der Tunnel Bleßberg ist mit 8.314 Metern der längste Eisenbahntunnel der Neubaustrecke(NBS) Ebensfeld–Erfurt– Leipzig/Halle. Mit einer Überdeckung von maximal 330 Metern unterquert der Tunnel den Hauptkamm des Thüringer Waldes zwischen Truckenthal und Goldisthal. Der berühmte Rennsteig-Wanderweg befindet sich 235 Meter über dem Tunnel.

Streckenkarte
(Grafik: DB AG)

Der Tunnel wurde in zwei Abschnitten errichtet. Für den etwa 4,6 Kilometer langen Südabschnitt wurde nahe der Ortschaft Stelzen ab 2005 ein so genannter Zwischenangriffstollen hergestellt. Er führt seitwärts etwa 965 Meter in den Berg. Von dessen Ende erfolgte der Vortrieb des Haupttunnels über 2 Kilometer sowohl bis zum Südportal als auch in Richtung Norden in den Berg. In einer zweiten Bauetappe wurde von Norden her vorgestoßen. Dafür musste, um einen umweltverträglichen Zugang zum Nordportal zu erhalten, zunächst ein weiterer über 5 Kilometer langer Trassenabschnitt gebaut werden.


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