Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nr. 8

 Bahnmagistrale Nürnberg–Berlin

Planfeststellungsabschnitt (PFA) 11/14/15: Abschnitt Nürnberg–Fürth

(Fotomontage: DB AG)

Seit 21. November 2011 ist die Strecke Nürnberg–Fürth als erster Ausbauabschnitt komplett viergleisig mit zwei Fernbahn-, einem Regionalbahn- und einem S-Bahngleis in Betrieb. Die neuen Gleise weiten das bisherige Nadelöhr im Bahnbetrieb erheblich auf. Der Effekt: Mehr Züge mit höherer Planmäßigkeit können fahren. Auf 7,6 Kilometern Länge zwischen Nürnberg und Führt entstanden zusätzlich zwei neue Gleise, die Bestandsgleise wurden umgebaut. 30 neue Weichen liegen jetzt hier. Auf 1.750 Metern Länge musste, zwischen Schwabacher und Rothenburger Straße, mit etwa 60.000 Kubikmeter Erdmassen der Bahndamm verbreitert werden. Neue Bahnbrücken führen über die Schwabacher Straße - hier ist auch ein Bahnverbindungstunnel integriert, die Rothenburger Straße - mit neuem S-Bahnhaltepunkt, über den Frankenschnellweg – je eine nördlich bzw. südlich der vorhandenen Strecke. Die Bahnstrecke erhielt erstmals auf beiden Seiten auf mehreren Kilometern Länge Lärmschutzwände. Im Bahnhof Fürth ist die Fußgängerunterführung bis zum neuen Bahnsteig wesentlich verbreitert worden.

(Fotomontage: DB AG)

Im weiteren Verlauf des Projektes nördlich des Bahnhofs Fürth durch den Fürther Bogen sind bzw. werden für die neuen Bahnanlagen neben kilometerlangen Stützwänden die Bahnbrücken über die Schwabacher Straße, die Siebenbogenbrücke über das Rednitztal, über den Scherbsgraben, den Heuweg, die Vacher und die Würzburger Straße und über das Regnitztal mit Neubauten erweitert bzw. gänzlich neu gebaut. Im Zuge der Hardstraße führt eine neue Brücke über die Bahn.


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Bahn in Europa: Stärken – Verbinden

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