Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nr. 8

 Bahnmagistrale Nürnberg–Berlin

Eisenbahnüberführung Flutgrabenbrücke II

Der Ende des 18. Jahrhunderts angelegte Flutgraben umgibt die Altstadt von Erfurt und dient dem Hochwasserschutz der Gera. Die Strecke Halle–Guntershausen kreuzt mit vier Gleisen, im Bahnkilometer 109,250 den Flutgraben. Um künftig auch die Gleise der Neubaustrecke Ebensfeld–Erfurt zu überführen, wurde die nördliche Erweiterung notwendig. Das neue Bauwerk wurde als Einfeldträger mit einer Stützweite von ca. 39 Meter errichtet. Die Brückenbreite beträgt ca. 21 Meter und der Kreuzungswinkel 45 Grad.

Die Flutgrabenbrücke liegt in Mitten einer Parkanlage. Ziel war es, die angrenzenden Flächen schonend zu behandeln und die Eingriffe auf ein Minimum zu reduzieren. Deshalb wurde vor Beginn der Arbeiten ein ökologisches Beweissicherungsverfahren durchgeführt. Nach Beendigung der Bauleistung wurden beanspruchten Flächen wieder in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzt. Die Bauarbeiten wurden in zwei Bauabschnitten im Zeitraum von 2005–2008 realisiert.


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