Die geplante Hochleistungstrasse der Bahn
zur umweltfreundlichen Aufnahme gegenwärtiger und künftiger Ströme des Personen- und Güterverkehrs ist Teil der östlichen Nord-Süd-Achse in Deutschland.
(Grafik: DB AG)
Im Süden schließt sich die 170 Kilometer lange Neu- und Ausbaustrecke Nürnberg-Ingolstadt-München an. In den Planungen für ein transeuropäisches Verkehrsnetz wird die Verbindung von Norditalien über Österreich nach München, über die deutschen Aus- und Neubaustrecken nach Berlin und weiter bis nach Skandinavien als Projekt Nr.1 bezeichnet.
(Foto: DB AG)
Nach Abschluss der Arbeiten beträgt die Fahrzeit zwischen München und Berlin rund 4 Stunden. Das bedeutet eine Halbierung im Vergleich zum Ausgangszustand.
In den Ausbau des Korridors München-Berlin werden insgesamt 13 Milliarden Euro investiert. Die Verkehrsprojekte Deutsche Einheit waren 1991 nach der Wiedervereinigung Deutschlands von der Bundesregierung beschlossen worden. Verwirklicht wird das Projekt von der DB ProjektBau GmbH, einem Tochterunternehmen der Deutschen Bahn AG.
Zahlen und Fakten
VDE 8.1 Ausbaustrecke:
(geplante Inbetriebnahme 2017) 83 km, Nürnberg–Ebensfeld, einschließlich
S-Bahngleise Nürnberg–Forchheim
VDE 8.1 Neubaustrecke:
(geplante Inbetriebnahme 2017) 107 km, Ebensfeld–Erfurt
KNOTEN Erfurt 5 km
VDE 8.2 Neubaustrecke:
(geplante Inbetriebnahme 2015) Neubaustrecke 123 km, Erfurt–Leipzig/Halle
(Inbetriebnahme von 23 km im Juni 2003)
VDE 8.3 Ausbaustrecke:
(Inbetriebnahme Mai 2006) Ausbausstrecke 187 km, Leipzig/Halle–Berlin






