Die Tunnel werden in verschiedenen Technologien
aufgefahren.
Sprengvortrieb: Die Röhre wird in kleinen Schritten in den Berg gesprengt. Nach jeder Sprengung wird das entstandene Gewölbe durch Stahlgitterbögen und Spritzbeton gesichert. In die so hergestellte erste Röhre wird eine zweite Röhre aus Beton eingebaut, in der dann der Zug fährt. Das ist ein zweischaliger Tunnel.

Schieben Sie die Scrollleiste, um jeden Arbeitsschritt einzeln zu betrachten (Grafik: DB AG)
Maschineller Vortrieb: Eine Maschine bohrt mit einem großen Schneidrad den Tunnel auf. Unmittelbar danach werden Betonsegmente zu einem Ring eingesetzt, der bereits den rohbaufertigen Tunnel bildet. Das ist ein einschaliger Tunnel.

Die Darstellung zeigt zwei Arbeitsweisen:
geschlossener Modus (Längsschnitt oben) offener Modus (Längsschnitt unten)
(Grafik: DB AG)
Schieben Sie die Scrollleiste, um jeden Arbeitsschritt einzeln zu betrachten
Jede Technologie des Tunnelbaus hat ihre Vorteile und wird entsprechend der geologischen Situation eingesetzt.
Zahlen und Fakten
VDE 8.1 Ausbaustrecke:
2 Tunnel-Bauwerke
VDE 8.1 Neubaustrecke:
22 Tunnel-Bauwerke
KNOTEN Erfurt:
keine Tunnel-Bauwerke
VDE 8.2 Neubaustrecke:
3 Tunnel-Bauwerke
VDE 8.3 Ausbaustrecke:
Keine Tunnel-Bauwerke






