Bahnbau und Umwelt
Die technischen Bauten einer Neubaustrecke sind Eingriffe in die Natur. Dieser wird jedoch nach einem detaillierten Konzept gemindert, ausgeglichen oder ersetzt. Die Planungen der Bahn umfassen auch die Analyse der betroffenen Umwelt sowie die daraus folgenden umfangreichen Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen, um die neue Bahnlinie möglichst harmonisch in die Umwelt der NBS einzufügen.
Diese Maßnahmen umfassen über 2.000 Hektar Fläche. Der projektbegleitende Landschaftsbau erfolgt bereits vor dem Trassenbau, um den betroffenen Biotopen rechtzeitig Ausweichmöglichkeiten zu bieten. Zum Beispiel wurde bei Gröbers durch Aufforstungen mit Traubeneiche ein Waldgebiet mit Feuchtbiotop geschaffen. Die Uferböschungen des renaturierten Kabelskebachs mit Aufweitungs- und Flachwasserbereichen sind mit standortgerechten Gräsern, Stauden und Gehölzen gestaltet. Die Eisenbahnbrücke über den Bach dient mit ihren 30 Metern Länge gleichzeitig als Biotopverbund. Die Neubaustrecke ist entsprechend den gesetzlichen Regelungen mit Schallschutz ausgestattet.
Zahlen und Fakten
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