Umweltplanung
Im Zuge der Bauwerksplanungen werden die Auswirkungen auf die umgebende Umwelt untersucht und bewertet, um daraus resultierend regulierende Ausgleichsmaßnahmen zu ergreifen. Dabei finden neben den Auswirkungen auf Flora und Fauna, Gewässer und Boden Berücksichtigung auch die Belange des Menschen Berücksichtigung.
Im Einzelnen werden die wasserrechtlichen Belange sowohl an der Oberfläche, z. B. am Bucher und Bisloher Landgraben, als auch die Grundwasserverhältnisse untersucht und später in der Bauwerkserstellung beobachtet. Im Rahmen des 2. Baugrunderkundungsprogramms werden daher weitere Erkenntnisse zur Hydrologie gesammelt. Neben den Wasserständen im Grundwasser und der Vernetzung der unterirdischen Wasserhorizonte mit den Oberflächengewässern werden dabei auch bereits vorhandene anthropologische Beeinflussungen der Wasserqualität im Labor untersucht.
Rothenburger Straße Ost (Illustration: DB AG)
Für die oberirdischen Streckenabschnitte und die für den Bauablauf benötigten Flächen werden die ansässige Flora und Fauna kartiert. Nach Vorliegen der Kartierungen werden die Ergebnisse in die weiteren Planungen einbezogen und für die späteren Bau- sowie Ausgleichsmaßnahmen berücksichtigt.
Die Auswirkungen von Schall und Erschütterungen durch den Zugverkehr werden für die gesamte Strecke untersucht. Im Ergebnis werden Teile des Bodenaushubs für Schallschutzdämme wiederverwendet. Wo dies nicht möglich aber ein Schallschutz erforderlich ist, werden Schallschutzwände installiert. Gegen die Erschütterungen werden die Gleise in den erforderlichen Abschnitten flexibel auf sogenannten Masse-Feder-Systemen gebettet.






