Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nr. 8

 Bahnmagistrale Nürnberg–Berlin

Der Finnetunnel

Das Projekt Finnetunnel umfasst den Neubau zweier eingleisiger Tunnelröhren von je 6.970 Meter Länge.

Finnetunnel Westportal
Finnetunnel Westportal (Foto: DB AG)

Zahlen und Fakten

Bauwerkslänge: 2 x 6.970 m
Tunnelröhre Durchmesser: 9,6 m
Abstand der Gleisachsen: 25 m
Minimale Überdeckung (Schnecktal): 3 m
Maximale Überdeckung: 65 m
Rettungsstollen: 13 Stück im Maximalabstand von  500 m
Baustrassen: 15 km
Fläche der Baustelleneinrichtung: 14,5 ha
Ausbruchmaterial: 1,4 Mio m3
Entwurfsgeschwindigkeit: 300 km/h
Tunnelanschlag: 04/2008
Tunneldurchschlag: 03/2010
Fertigstellung(Rohbau): 2011
Inbetriebnahme der Strecke: 2015
(Grafik: DB AG)
(Foto: DB AG)

Beide Röhren sind alle 500 Meter durch Rettungsstollen, die mit Schleuseneinrichtungen versehen sind, verbunden.

(Grafik: DB AG)

Im Nordosten schließt sich an das Portal ein Einschnitt mit dem Überholbahnhof Saubach auf einer Länge von rund 1000 Meter an.

15 Kilometer neue Baustraßen sicherten die Transportverbindungen. Auf ihnen rollten vorallem LKW mit Ausbruchmaterial aus dem drei Geländemodellierungen gestaltet wurden. Insgesamt wurden über 1,4 Millionen Kubikmeter Ausbruchmaterial feste Masse in diese eingebaut.

Für die Tunnelvortriebe bestand über einen Teil der Strecke eine geschlossene Wasserhaltung über bis zu 80 Meter tiefe Bohrbrunnen längs der Trasse. Baubeginn war im Dezember 2006. Die Bauarbeiten für den kompletten Rohbau wurden bis 2011 abgeschlossen.


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