Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nr. 8

 Bahnmagistrale Nürnberg – Berlin

Die Scherkondetalbrücke

Scherkondetalbrücke
(Foto: Nürnberg Luftbild, Hajo Dietz)
 

2012 ausgezeichnet mit dem Deutschen Brückenbaupreis.

Das Scherkondetal - Team
Das Scherkondetal - Team

Im Zuge der Neubaustrecke (NBS) Erfurt–Halle/Leipzig quert die Trasse das Scherkondetal nördlich der Gemeinde Krautheim im Landkreis Weimarer Land.

(Grafik: DB AG)

Zahlen und Fakten

Bauwerkslänge: 576,50 m
Stützweiten: 27,0 m
2 x 36,50 m
10 x 44,0 m
36,50 m
Breite: 13,95 m
Bauhöhe: 2,94 m im Feld und 4,44 m am Pfeiler

Das Tal ist durch den abfallenden Hang auf der Ostseite und die flach geneigte Talflanke auf der Westseite geprägt. Im Bereich der Scherkondetalbrücke kreuzen zwei Wirtschaftswege und ein Wanderweg die zukünftige ICE-Trasse. Der Grund des Scherkondetals wird durch das Fließgewässer Scherkonde sowie den Speicher Groß brembach eingenommen. Der Speicher weist aufgrund seiner Nutzung als landwirtschaftlicher Wasserspeicher einen stark wechselnden Wasserstand auf. Im Stauwurzelbereich befinden sich große Feuchtflächen, die bei Vollstau von der Wasserfläche eingenommen werden. Das Scherkondetal ist in die flachwellige Ebene des Thüringer Beckens eingeschnitten, welches durch einen vielfältigen Wechsel an Nutzungsarten gekennzeichnet ist. Neben Obstwiesen, Waldflächen, Halbtrockenrasen und Feuchtflächen sind im Hangbereich Äcker vorhanden, die westlich und östlich an große Ackerflächen anschließen.

Ansicht Nord mit Speicher Großbrembach
Ansicht Nord mit Speicher Großbrembach (Foto: DB AG)
Vorschub im Frühsommer 2009
Vorschub im Frühsommer 2009 (Foto: DB AG)

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