Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nr. 8

 Bahnmagistrale Nürnberg – Berlin

Die Güterzugstrecke

(3D-Animation: DB AG)

Zahlen und Fakten

Länge: 7.500 m
Offene Bauweise:
Lichte Höhe: 6,69 m
Lichte Weite: 10,40 m
Geschlossene Bauweise:
Lichte Höhe: 7,66 m
Lichte Weite: 10,64 m
Tunnelröhre Innendurchmesser: 11,64 m
Maximale Längsneigung:  12,5 ‰
Maximale Überdeckung: 25 m
Tübbingstärke: 0,50 m
Ausbruchmassen:  750.000 m3
Notausgänge: 14
Baumethode:  offene Bauweise + Schildvortrieb
Gleise: 2
Oberbau:  Feste Fahrbahn
Entwurfsgeschwindigkeit:  120 km/h
Inbetriebnahme der Strecke: 2021
(Grafik: DB AG)

Die Güterzugstrecke (5955) zwischen dem neuen Abzweig Kleinreuth im Nürnberger Süden und dem ebenfalls neuen Knoten Eltersdorf im Norden von Fürth und Nürnberg schafft eine neue Verbindung für den Güterverkehr, der so nicht mehr den ausgebauten Personenverkehr zwischen Fürth und Nürnberg kreuzen muss. Die Kreuzung der Personenzugtrassen erfolgt derzeit niveaugleich. Mit dem bereits in Ausbau befindlichen Personenverkehrsverbindungen werden aufgrund der Taktfahrplans der Personenzüge und des erweiterten Verkehrsangebots die niveaufreien Kreuzungen nicht mehr möglich sein.

Zudem wird im gesamten Bundesgebiet ein deutlicher Zuwachs im Schienengüterverkehr erwartet. Darüber hinaus soll nach Möglichkeit mehr Gütertransport von der Straße auf die Schiene verlagert werden. Auch hierfür müssen Streckenkapazitäten geschaffen werden.

Zusätzlich bedeutet die neue Güterzugstrecke, dass fast alle Güterzüge von/nach Norden nicht mehr durch die dicht besiedelten Stadtgebiete von Nürnberg und Fürth verkehren müssen.


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