Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nr. 8

 Bahnmagistrale Nürnberg–Berlin

Das Tragwerk der Stöbnitz-Talbrücke

Entsprechend der Rahmenplanung WIB-Tragwerk wurden Stützenabstände von 24 Meter, bzw. 22 Meter im Endfeld und 6,50 Meter am Bremsbock gewählt. Daraus ergibt sich eine Brückenlänge von 297 Meter.

Stöbnitz-Talbrücke 3D-Visualisierung
Stöbnitz-Talbrücke 3D-Visualisierung (Darstellung: DB AG)

Die zweigleisigen Überbauten sind als 2 x 5-Feld-Durchlaufträger und 2 x 2-Feld Durchlaufträger gebaut wurden. Die Stützen sind als Rundstützen in Stahlbeton ausgebildet. Für die Pfeiler und Widerlager wurde eine Tiefgründung im Tonstein erforderlich.

Anstelle des WIB-Überbau gemäß Rahmenplanung ist ein einstegiger längs vorgespannter Plattenbalken vorgesehen. Mit der gewählten Konstruktionsdicke von 1,25 Meter beträgt die max. Schlankheit l/19,2, womit die geforderte Robustheit problemlos eingehalten wird. Die 2,56 Meter breiten schlaff bewehrten Kragarme, verstärken das schlanke Erscheinungsbild des Überbaus. Auf Unterzüge in den Lagerachsen wie in der Rahmenplanung konnte verzichtet werden.

Die Randkappen als Begrenzung beiderseits der Fahrbahn wurden nach DB Rahmenplanung ausgebildet. An beiden Seiten der Brücke sind durchgehende Kabeltröge erforderlich, da Kabelquerungen wegen der Festen Fahrbahn nicht möglich sind.


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