Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nr. 8

 Bahnmagistrale Nürnberg–Berlin

Konstruktion Unstrut-Talbrücke

Die Konstruktion der Unstrut-Talbrücke wird nach aktuellem Stand der Ingenieurbaukunst errichtet. Die Fahrbahn verläuft auf hintereinander liegenden fugen- und lagerlosen Stahlbeton-Trägern. An deren Enden wird die Temperaturverformung durch spezielle Vorrichtungen aufgenommen.

(3D-Simulation: DB AG)

Zahlen und Fakten

Bauart:integrale Spannbeton-Hohlkastenbrücke aus 6 Durchlaufträgern mit 4 Bögen in Form eines Sprengwerks und schlanken Pfeilerscheiben

In der Mitte von vier 580 Meter langen Trägern stützt sich die Konstruktion auf große Stahlbetonbögen in Form eines umgedrehten V mit einer Spannweite von 108 Metern. Die Bögen sind im Scheitelbereich fest mit den Trägern verbunden. In Querrichtung teilt und spreizt sich der Bogen. Dadurch erhält er eine große Stabilität in alle Richtungen.

Neben den grazilen Bögen entstehen 41 ebenso schlanke Pfeiler, die eine Regelstützweite von 58 Metern ermöglichen. Die Widerlager, Pfeiler und Bögen werden tief im anstehenden Buntsandstein gegründet. Die Fundamente ruhen meist auf so genannten Großbohrpfählen aus Beton, die in bis zu 40 Metern Tiefe reichen.


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Bahn in Europa: Stärken – Verbinden

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