Das Rettungskonzept des Güterzugtunnels
Notausgang Güterzugstrecke (Illustration: DB AG)
Für den Güterzugtunnel und die anschließenden Streckenabschnitte wird ein eigenständiges Flucht- und Rettungskonzept aufgestellt. Es sieht vor, dass im Abstand von 500 Metern je ein Notausgang errichtet wird. Diese Notausgänge sind eigenständige Bauwerke, die separat in Schächten errichtet und an die Tunnelröhre angeschlossen werden. Sie sind u. a. mit einer Sicherheitsschleuse, Löschleitungen u.s.w ausgestattet.
Innerhalb der Tunnelröhre sind beidseitige Fluchtwege entlang der Gleise vorgesehen. Durch entsprechende Kennzeichnung dieser wird das Zugpersonal im Notfall zielgerichtet zum nächsten Notausgang geführt. An der Oberfläche enden die Treppenschächte, welche bis fast 30 Meter in die Tiefe reichen, in Schachtkopfgebäuden. Über diese dezent gehaltenen Bauwerke erfolgt entgegen der Fluchtrichtung auch der Angriff der örtliche Feuerwehren und Rettungskräfte.
Wo es erforderlich ist, werden die Zufahrten zu den Notausganghäusern nach modernen europäischen Standards ausgebaut. An den Portalen wird es darüber hinaus Rettungsplätze geben.
Das Zugpersonal kann im Havariefall über Funk oder örtlich installierte Notrufeinrichtungen die Betriebszentrale informieren. Die sicherheitstechnische Ausstattung des Tunnels erfolgt gemäß der gültigen Vorschriften, u.a. den Richtlinien der DB AG.
Zahlen und Fakten
Notausgänge: 14 Stück im Maximalabstand von 500 m






