Verkehrsprojekt der Deutschen Einheit 8

Ausbaustrecke Nürnberg - Ebensfeld

Aktuelle Meldungen

08.11.2011:

Endspurt für viergleisigen Ausbau Nürnberg - Fürth

Etappenziel im Großprojekt Nürnberg-Berlin (VDE8) erreicht / zuvor umfangreiche Einschränkungen und Ersatzverkehre

 

Vom 18. November, 18 Uhr, bis zum 21. November, 6 Uhr, bestehen umfangreiche Fahrplanänderungen im Raum Nürnberg-Fürth. Grund ist die Inbetriebnahme neuer Bahnanlagen. An o. g. Wochenende wird das Südgleis von Jansenbrücke bis zum Bahnhof Fürth und das S-Bahngleis mit S-Bahnsteig im Bahnhof Fürth in Betrieb genommen. Danach ist die Strecke Nürnberg–Fürth 4-gleisig. Es sind dann 2 Fernbahngleise, 1 Regiogleis und das S-Bahngleis in Betrieb. Hierzu sind umfangreiche signaltechnische Arbeiten in den Stellwerken Nürnberg und Fürth erforderlich. Ab Fahrplanwechsel am 10. Dezember findet planmäßiger Zugbetrieb, inklusive S-Bahnbetrieb zwischen Nürnberg und Fürth statt, in Fürth hält die S-Bahn ab 21. November am neuen S-Bahnsteig. Etwa 150 Millionen Euro wurden in die Projektetappe investiert.

 

Seit 2006 laufen die Bauarbeiten zwischen Nürnberg und Fürth als Bestandteil des Verkehrsprojekts Deutsche Einheit (VDE) Nr. 8, der Aus- und Neubaustrecke Nürnberg–Berlin. Ein Ziel des Projektes ist eine Fahrzeit von München nach Berlin in etwa vier Stunden. Bund, Europäischen Union sowie Deutschen Bahn finanzieren. Der 83 Kilometer lange Ausbauabschnitt Nürnberg–Ebensfeld wird auf vier Gleise für 230 km/h ausgebaut. Bestandteil ist die Neugestaltung der S-Bahn von Nürnberg nach Forchheim/Bamberg. Auf 7,6 Kilometern Länge zwischen Nürnberg und Führt entstanden nun zusätzlich zwei neue Gleise, die Bestandsgleise wurden umgebaut. 30 neue Weichen liegen jetzt hier. Auf 1.750 Metern Länge musste zwischen Schwabacher und Rothenburger Straße mit etwa 60.000 Kubikmeter Erdmassen der Bahndamm verbreitert werden. Neue Bahnbrücken führen über die Schwabacher Straße - hier ist auch ein Bahnverbindungstunnel integriert, die Rothenburger Straße - mit neuem S-Bahnhaltepunkt, über den Frankenschnellweg – je eine nördlich bzw. südlich der vorhandenen Strecke. Die Bahnstrecke erhielt erstmals auf beiden Seiten auf mehreren Kilometern Länge Lärmschutzwände. Im Bahnhof Fürth ist die Fußgängerunterführung bis zum neuen Bahnsteig wesentlich verbreitert worden.
Nördlich des Bahnhofs Fürth sind bzw. werden für die neuen Bahnanlagen neben kilometerlangen Stützwänden die Bahnbrücken über die Schwabacher Straße, die Siebenbogenbrücke über das Rednitztal, über den Scherbsgraben, den Heuweg, die Vacher und die Würzburger Straße und über das Regnitztal mit Neubauten erweitert bzw. gänzlich neu gebaut. Die Hardstraße führt über die Bahn.
Diverse nicht mehr benötigte Bahnanlagen wurden zurückgebaut, wie die Ringbahnbrücke sowie die Haltepunkte Neusüdersbühl und Doos. Während der Sperrung wird an allen Abschnitten rund m die Uhr gearbeitet.

 

Foto1: Während im Infozentrum Fürth große Aufmerksamkeit bei der Erläuterung der umfangreichen Verkehrsänderungen herrschte...

 

Foto2: ....wird mit Hochdruck am neuen S-Bahnsteig gearbeitet.


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  • VDE 8.1 AUSBAU

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