Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nr. 8

 Bahnmagistrale Nürnberg–Berlin

Projektauftrag

Der Ausbau des Eisenbahnknotens Halle/Leipzig ist als vordringlicher Bedarf im Bedarfsplan für die Bundesschienenwege im Bundesschienenwegeausbaugesetz (BSchwAG) vom 15.11.1993, lfd. Nr. 27, benannt. Auf der Grundlage der Vorbereitung dieser Gesetzgebung wurde vom Vorstand der ehemaligen Deutschen Reichsbahn (DR) am 05.02.1992 der Auftrag zur Erarbeitung einer Vorentwurfsplanung für den Ausbau des Eisenbahnknotens erteilt. Mit der Entscheidung zur Fortführung des Verkehrsprojektes Deutsche Einheit (VDE) Nr. 8.2 Neubaustrecke (NBS) Erfurt – Halle/Leipzig und deren Einbindung in den Knoten Leipzig sowie deren Fortführung in Richtung Berlin (VDE 8.3) wurden die notwendigen Infrastrukturveränderungen beauftragt (siehe Anlage A).

Das Vorhaben erhielt die Bezeichnung: Knoten Halle/Leipzig – Einbindung VDE 8.2/8.3 in den Knoten Leipzig. Für den Umbau des Knotens Halle/Leipzig wurde die Rahmenentwurfsplanung mit einem Bedarfsvolumen von ca. 718 Mio. Euro am 18.12.1996 bestätigt (umfasst Ausbau Teilknoten Leipzig, Ausbau Teilknoten Halle und Ausbau nördlicher Leipziger Güterring i.Z.m. dem Projekt S-Bahn Halle/Leipzig).

Als erste Ausbaustufe erfolgte die Planung und Realisierung der Unterzentrale (UZ) Leipzig Ost und der UZ Leipzig Hauptbahnhof (Hbf). Als zweite Ausbaustufe wurden die tangierenden Maßnahmen (TaMa) zum Citytunnel Leipzig (CTL) mit Baubeginn 2009 geplant, um die Inbetriebnahme (Ibn) des CTL im Jahr 2013 sicherzustellen. Im Rahmen der dritten Ausbaustufe wurde die Einbindung VDE 8.2 in den Knoten Leipzig und der Umbau des Streckenabschnitts Leipzig/Mockau – Leipzig Hbf mit Baubeginn in 2012 geplant, um die Ibn der VDE 8.2 bis 2015 und VDE 8.1 NBS bis 2017 zu sichern.

Im Jahr 2008 ist das Projekt „Einbindung VDE 8.2/8.3 in den Knoten Leipzig“ unter der Konzernnummer E.1637230056 eröffnet worden. Die Übergabe der Vorplanung erfolgte im Juni 2009, die Überarbeitung dieser im März 2010 sowie deren Bestätigung im Juli 2010. Die Entscheidung zur Planung und Realisierung des ersten Bauabschnittes (1. BA) des Projektes „Einbindung VDE 8.2/8.3 in den Knoten Leipzig“ ist mit dem Abschluss der Planungsvereinbarung Projekt (PVP) vom 15.09.2011 getroffen worden (siehe Anlage B).


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