Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nr. 8

 Bahnmagistrale Nürnberg–Berlin

Die Planungen für die Neubaustrecke

(NBS) Erfurt– Leipzig /Halle umfassten einen ca. 3.700 Quadratkilometer großen Untersuchungsraum (1,5 mal der Fläche des Saarlandes). Es wurden fünf Haupt- und zahlreiche Untervarianten eines möglichen Trassenverlaufs nach eisenbahnbetrieblichen, ökologischen, ingenieurtechnischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten untersucht und bewertet.

(Foto: DB AG)

Während der vertiefenden Planungsphasen wurden zahlreiche weitere großräumige und regionale (speziell im Raum Halle /Saale) Trassierungsmöglichkeiten untersucht, bewertet und im Abwägungsprozess berücksichtigt. In einem Raumordnungs- verfahren mit integrierter Umweltverträglichkeitsprüfung, das von 1992 bis 1993 durch geführt wurde, stimmten die Bundesländer Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen einer Trassenvariante zu und bestätigten mit verschiedenen Maßgaben deren Übereinstimmung mit den Zielen der Raumordnung und den Landesplanungen. Im Juni 1994 bestimmte der Bundesminister für Verkehr die Linienführung der Neubaustrecke mit den dazugehörigen Bahnstromtrassen und legte damit die geplante Streckenführung fest. Zur Erlangung des Baurechts ist die Gesamtstrecke in 14 Planfeststellungsabschnitte (PFA) unterteilt worden. Für die zwischen 1994 und 1996, durch das Eisenbahn-Bundesamt, die Planfeststellungsbeschlüsse erlassen wurden.

Die Planungen erfolgten von Anfang an unter breiter Einbeziehung der Öffentlichkeit. In über 100 Städten und Gemeinden fanden über 1.000 Abstimmungsgespräche mit Fach- und Kommunalbehörden, Verbänden und Abgeordneten statt. In Veranstaltungen, Ausstellungen sowie in den Medien wird die Öffentlichkeit mit dem aktuellsten Stand der Planungen und des Baufortschritts vertraut gemacht.


nach oben ^

Bahn in Europa: Stärken – Verbinden

Was wir konkret tun und welche Ziele wir dabei folgen, erfahren Sie hier:
www.bahn-fuer-europa.de

Das Projekt VDE8 wird gefördert durch: