Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nr. 8

 Bahnmagistrale Nürnberg–Berlin

Der Osterbergtunnel

Das Projekt Osterbergtunnel schließt sich an die Unstruttalbrücke (Länge: 2.668 Meter, Höhe: 50 Meter) an.

Erster ICE am Osterbergtunnel 01.09.2014
Erster ICE am Osterbergtunnel 01.09.2014 (Foto: DB AG)

Zahlen und Fakten

Bauwerkslänge: 2 x 2.082 m
Querschnitt: ca. 86 m²
Abstand der Gleisachsen: 15 – 55 m
min./max. Überdeckung: 3 m / 35 m
Rettungsstollen (alle 400 m): 4 Stück
Baustraßen: ca. 3,5 km
Fläche der BE: 36.000m²
Ausbruchmaterial: 1,1 Mio m³
Entwurfsgeschwindigkeit: 300 km/h
Tunnelanschlag: 02/2009
Tunneldurchschlag: 11/2009
Inbetriebnahme der Strecke: 2015

 

(Grafik: DB AG)
Ein kurzer Voreinschnitt (Länge: 43 Meter) schaffte den Zugang zu zwei Tunnelröhren von je 2082 Meter Länge. Sie münden auf der Ostseite in einen 18 Meter tiefen Voreinschnitt. Auf 500 Meter Länge steigt die Trasse bis auf Geländehöhe an und bindet an das später in Angriff zu nehmende Streckenlos im Osten an.

 

Voreinschnitt Ost
Voreinschnitt Ost (Foto: DB AG)
Voreinschnitt Ost Fortsetzung
Voreinschnitt Ost Fortsetzung (Foto: DB AG)

Zum Leistungsumfang des Bauloses Osterbergtunnel gehören u.a. die beiden Portalbauwerke, die Anlage zur Oberflächenentwässerung, Bahnseitenwege und Rettungszufahrten und eine Stützwand, angrenzend an das FFH-Gebiet „Trockenhänge bei Steigra“.


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Bahn in Europa: Stärken – Verbinden

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