Oberleitungsanlage
Ein wesentlicher Bestandteil der technischen Ausrüstung der Neubaustrecke VDE 8.1 Ebensfeld - Erfurt ist die Oberleitungsanlage.
Zur Gewährleistung der Anforderungen des Hochgeschwindigkeitsverkehrs kommt die Bauart Re 330 zur Bespannung der durchgehenden Hauptgleise zum Einsatz. Auf den Überholungsgleisen der Bahnhöfe Rödental, Theuern, Ilmenau-Wolfsberg und Eischleben ist die Bauart Re 200 vorgesehen. Diese besteht vorrangig aus standardisierten Bauteilen, wodurch eine hohe Effizienz bei der späteren Instandhaltung der Anlage gewährt wird.
Die bisherige Planung sieht die Errichtung von ca. 287 km Kettenwerk zwischen Ebensfeld und der westlichen Grenze des Bahnhofes Erfurt Hbf vor.
Ebenso zum Bestandteil der Oberleitungsanlage gehören die Anlagen der Oberleitungsspannungs-Prüfeinrichtungen sowie die Ortssteueranlagen. Erstere informieren bei Havarien oder Unfällen die Rettungskräfte über den Schaltzustand der Oberleitung im Havariebereich und gewährleisten bei Spannungsfreiheit die Notfallerdung durch Ansteuerung von Erdungsschaltern.
Die Ortssteueranlagen dienen der Steuerung der Oberleitungsschalter zur Gewährleistung einer sicheren Energieversorgung der Oberleitung, aber auch im Gefahrenfall der Ausschaltung der betreffenden Anlagenteile.






