Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nr. 8

 Bahnmagistrale Nürnberg–Berlin

In guter Tradition: der Eisenbahnknoten Leipzig

Die Stadt Leipzig ist traditionell ein bedeutendes Verkehrs- und Handelskreuz. Als Messestadt und Zentrum des Buchdrucks war es von jeher wichtig für die Entwicklung der Stadt, aus allen Richtungen gut erreichbar zu sein. Die ersten Eisenbahnstrecken Sachsens entstanden vor über 150 Jahren auf den alten Handelsrouten wie der via regia (Verlauf von Paris nach Krakau). Hier entstand 1839 die erste deutsche Ferneisenbahn von Leipzig nach Dresden. 1840 folge die Bahnlinie von Leipzig nach Magdeburg. 1842 entstand von Leipzig aus die erste Nord-Süd-Verbindung Deutschlands auf der Sachsen-Franken-Magistrale Leipzig – Altenburg – Hof. Die Thüringische Eisenbahn Richtung Erfurt folge 1846.

Seit 1911 ist der Knoten Leipzig auch an die Elektrifizierung des deutschen Bahnnetzes angeschlossen. Die Bedeutung des Knoten Leipzigs spiegelt sich auch in dem imposanten Gebäude des bis heute größten europäischen Kopfbahnhofes wieder, welches 1915 fertiggestellt wurde.

Blick auf den Hauptbahnhof Leipzig aus Richtung Norden 2013
Blick auf den Hauptbahnhof Leipzig aus Richtung Norden 2013 (Foto: DB AG)

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Bahn in Europa: Stärken – Verbinden

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