Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nr. 8

 Bahnmagistrale Nürnberg–Berlin

Geländeanpassung Mainufer

Die Errichtung der Neubaustrecke wird durch das Wasserwirtschaftsamt Kronach in Kooperation mit der DB Projekt Bau genutzt, um den betreffenden Abschnitt des Mains im Rahmen der Kompensationsmaßnahmen wieder naturnaher zu gestalten, mit der Schaffung von Flachwasserzonen und der Aufschüttung von Flusssedimenten zu Sandbänken.

Weiterhin werden die Ufer so umgestaltet, dass sich bei Hochwasserereignissen das ankommende Wasser optimal in den Flutmulden verteilen kann. Dazu werden Uferbereiche aufgeweitet, Zuläufe geschaffen und Steinschüttungen zur Uferbefestigung durchgeführt. Ergänzend werden Wasserbausteine und Pfahlreihen gesetzt um die Oberflächenrauhigkeit zu erhöhen und damit die Abflussgeschwindigkeit sowie Erosion zu verringern.

All die genannten Maßnahmen fördern die Einbindung der Neubaustrecke in die Landschaft und teilweise die biologische Vielfalt. Von der Gestaltung des Mainufers profitieren zum einen die im Gewässer lebenden Fische. Am Rande des Gewässers können sich neben Bereichen mit rohen Sandböden Seggen- und Schilfröhrichte, feuchte Hochstaudenfluren sowie Feuchtgebüsche entwickeln. Diese bieten wiederum einer großen Anzahl an Tierarten wie Sandlaufkäfern, Libellen, Amphibien und Vögeln einen Lebensraum.

Durch das Anlegen von Flachwasserbereichen und Sedimentaufschüttungen wird die ökologische Vielfalt gefördert
Durch das Anlegen von Flachwasserbereichen und Sedimentaufschüttungen wird die ökologische Vielfalt gefördert (Foto: DB AG)
Naturnah gestaltetes Mainufer, im Vordergrund ist bereits sich entwickelnde Vegetation zu erkennen
Naturnah gestaltetes Mainufer, im Vordergrund ist bereits sich entwickelnde Vegetation zu erkennen (Foto: DB AG)

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Bahn in Europa: Stärken – Verbinden

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