Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nr. 8

 Bahnmagistrale Nürnberg–Berlin

Gehölzpflanzungen

Außerhalb der Flutmulden erfolgt neben der Ansaat von Extensivgrünland die Anpflanzung von diversen Gehölzen, Einzelbäumen und Waldbereichen. Um die Flächen im Umfeld des Mains weiter aufzuwerten sollen normalerweise natürlich vorkommende Auwälder nach Vollendung der Baumaßnahmen neu gepflanzt werden. Auwälder sind je nach Ausprägung an mehr oder weniger häufige Überschwemmungen angepasst.

Unmittelbar an den Ufern des Mains sollen mit Hilfe von Weiden und Erlen sowie diversen Straucharten Elemente der „Weichholzauen“ entwickelt werden, die sich an ständige Überflutungen und einen sich verändernden Lebensraum, z. B. in Form von Uferabbrüchen, angepasst haben. Von dieser Maßnahme profitieren Tierarten wie etwa der seltene Eisvogel.

In periodisch überschwemmten aber nicht dauerhaft nassen Bereichen nahe den Flutmulden wird hingegen „Hartholzauwald“ gepflanzt. Typisch sind hier Gehölz-Arten wie Stiel-Eiche, Gemeine Esche und Berg-Ahorn. Besonders im Frühjahr während des so genannten „Frühjahrsgeophytenaspektes“ blühen im Auwald flächendeckend attraktive Arten wie das Buschwindröschen oder der Hohle Lerchensporn.

Im Verbund mit Hochstaudenfluren und Extensivgrünland stellen Auwälder entlang des Mains wertvolle Lebensräume dar
Im Verbund mit Hochstaudenfluren und Extensivgrünland stellen Auwälder entlang des Mains wertvolle Lebensräume dar (Foto: DB AG)

Auf den höher gelegenen Bereichen des aufgeschütteten Bahndamms werden Eichen-Mischwälder mit Arten wie der Stiel-Eiche, der Hainbuche und der Winterlinde angepflanzt. Auch diese Wälder, die nach naturnahem Vorbild entwickelt werden sollen, stellen einen wichtigen Lebensraum für viele Pflanzen und Tiere dar.

Alle Gehölz- und Waldbereiche dienen neben der Lebensraumfunktion für Pflanzen und Tiere auch dem Erosionsschutz, der Humusbildung und Bodenentwicklung, der Filterwirkung für Schadstoffe und verbessern das Landschaftsbild.


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