Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nr. 8

 Bahnmagistrale Nürnberg–Berlin

Bahnstromleitungen der 8.1 Neubaustrecke

110-kV-Bahnstromleitung Nord

Zur Bahnstromversorgung der Neubaustrecke wurde die 110-kV-Bahnstromleitung zwischen Unterwerk Eischleben und Unterwerk Wolfsberg errichtet.

Aufteilung Weimar-Eischleben-Bebra (Foto: DB AG)

Über die Leitungsverbindungen werden die Unterwerke Eischleben und Wolfsberg (vormals Ilmenau) versorgt, wobei Eischleben als Knotenunterwerk ausgebaut wird, und damit die Sicherstellung der Stromversorgung der NBS Ebensfeld–Erfurt im nördlichen Bereich erfolgt. Die Trasse durchquert im Freistaat Thüringen das Gebiet des Ilm-Kreises auf eine Länge von rund 23 km.

Die Stromkreise werden über ein Vierfachgestänge bis zum Unterwerk Eischleben geführt (ca. 0,9 km) und dort eingeschleift. Vom Unterwerk Eischleben führt dann die Bahnstromleitung 346 als Neubau nahezu parallel zur NBS und zur Autobahn BAB 71 bis zum Unterwerk Wolfsberg (ca. 21,7 km).

Zum Einsatz kommen Stahlgittermaste nach Ebf 30000 (2 Systeme, Einebene und 1 Seil/Phase), Ebf 32000 (4 Systeme, Zweiebene und 1 Seil/Phase) sowie ein Sondermast Ebf 32000 (4 Systeme, Dreiebene und 1 Seil/Phase).

Die Bahnstromleitung Nord umfasst:

  • den Neubau der Bahnstromleitung 346 Eischleben–Wolfsberg mit Anbindung an das Unterwerk Wolfsberg
  • die Auftrennung Bahnstromleitung 312 Weimar–Bebra
  • Neuanbindung der Bahnstromleitung 312 Weimar–Bebra in die Bahnstromleitung 312 Weimar–Eischleben und Bahnstromleitung 316 Abzw. Bebra–Bebra, sowie deren Anbindungen an das Unterwerk Eischleben.
Bahnstromleitung Nord im Bereich Tunnel Behringen (Foto: DB AG)

Daten der Bahnstromleitungen Nord:

Betroffene Bahnstromleitungen: 312, 316, 346
Spannungsebene: 110 kV
Leiterseil(e): 304-AL1/49-ST1A
Mastgestänge: Ebf 30000, Ebf 32000
Flugwarnkugeln: Bahnstromleitung 312 Mast 2 – Mast 3
Bahnstromleitung 346 Mast 47 – Mast 48
Mast 48 – Mast 51
Unterwerke: Eischleben, Wolfsberg

 

110-kV-Bahnstromleitung Süd

Durch den Neubau der Bahnstromleitung Süd wird das Unterwerk Roth an das 110-kV-Bahnstromnetz angeschlossen und versorgt, womit die Stromversorgung der NBS Ebensfeld–Erfurt im mittleren Abschnitt sichergestellt wird.

Der Anschluss erfolgt an den Mast 8472, der Bestandstrasse der Bahnstromleitung 420 Ebensfeld - Steinbach am Wald. Der Neubau der 110-kV-Bahnstromleitung zum Anschluss des Unterwerk Roth umfasst 81 Maste, auf einer Trasse von etwa 23 km.

Zum Einsatz kommen Stahlgittermaste nach Ebf 30000 (2 Systeme, Einebenenmast und 1 Seil/Phase) und ein Mast nach Ebf 9900 (Endzweigmast, schmale Bauweise). Die o. g. Mastbaureihen sind für den Einsatz in Gebieten mit 2-facher Wind- und Eislast ausgelegt.

Die Bahnstromleitung Süd umfasst:

  • der Neubau der Bahnstromleitung 338 Abzweig – Unterwerk Roth mit Anbindung an das Unterwerk Roth inkl. Kreuzungen (unter/ über) und Näherungen
  • der Umbau des Mastes 8472 der 110-kV-Bahnstromleitung 420 Ebensfeld–Steinbach zur Anbindung der Neubauleitung an das Bestandsnetz
  • die Verkabelung 20-kV-Mittelspannungsleitungen des Versorgungsnetzbetreibers Thüringer Energie Netze GmbH (TEN)

Daten der Bahnstromleitungen Süd:

Betroffene Bahnstromleitungen: 338
Spannungsebene: 110 kV
Leiterseil(e): 304-AL1/49-ST1A
Mastgestänge: Ebf 30000, Ebf 9900 (Mast 8472a)
Vogelschutzarmaturen: Mast 8472a - 15, Mast 21 - 23, Mast 27 - 44, Mast 50 55, Mast 59 – 67, Mast 75 - 76 und Mast 78 – 81
Unterwerk: Roth

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