Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nr. 8

 Bahnmagistrale Nürnberg–Berlin

Das Bauverfahren

In einem ehemaligen Tagebau muss der Boden dynamisch verdichtet werden. Die Fahrbahnträger entstehen als Spannbetonüberbau abschnittsweise von den beiden Endpunkten, den Widerlagern her. So genannte Vorschubgerüste arbeiten sich dabei taktweise über das Tal. Vorauseilend werden die Pfeiler und Bögen errichtet, auf die sich dann der fertige Überbau stützt.

(Foto: DB AG)

Der Baustellenverkehr erfolgt aus dem öffentlichen Raum hinein in ein Baustraßennetz, das meist vollständig zurückgebaut wird. Die Zufahrt Ost verbleibt als Rettungsweg zum Westportal des Osterbergtunnels. Fünf Wirtschaftswege und die Dissau müssen verlegt werden, wobei die neue Dissau naturnah ohne Befestigung verbleibt. Zur Dämpfung der Zuggeräusche erhält die Fahrbahn durchgehend eine Schalldämmmatte unter den Gleisen. Zusätzlich werden die Ortschaften Wetzendorf und Karsdorf im Süden durch eine Schallschutzwand abgeschirmt. Großflächige Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen kompensieren den unvermeidlichen Eingriff in die Natur. Alle Arbeiten werden entsprechend des Planfeststellungs-beschlusses durchgeführt, an dem alle betroffenen Kommunen, Behörden und Bürger mitgewirkt haben.


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Bahn in Europa: Stärken – Verbinden

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