Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nr. 8

 Bahnmagistrale Nürnberg–Berlin

Der Bauablauf der Scherkondetalbrücke

Ab 2005 begann die Umverlegung einer Freileitung der Energieversorgung. Für die 576,50 Meter lange Scherkondetalbrücke ist der Spannbetonüberbau abschnittweise von den Widerlagern ausgeführt worden. Mit dem entsprechenden Vorlauf zum Überbau entstanden Unterbauten, Gründungen, Widerlager und Pfeiler. Der Überbau wurde mit Hilfe eines Vorschubgerüstes errichtet.

Vorschubgerüst
Vorschubgerüst (Foto: DB AG)

Die Baustelle wurde durch eine etwa 2,5 Kilometer lange Baustraße erschlossen. Die Baustraße wird nach Abschluss der Maßnahmen als Bahnseitenweg zurückgebaut. Im Bereich des Speicher Großbrembach ist eine Baustraße in erhöhter Lage, über dem möglichen Höchsteinstau des Speicherbeckens, mit einem Fangedamm angeordnet worden. Diese Baustraße wird zum Ende des Baus vollständig beseitigt.

Alle Bauarbeiten werden nach einem Planfeststellungsbeschluss durchgeführt, nach dem in einem öffentlich rechtlichen Verfahren vor Baubeginn alle betroffenen Kommunen, Behörden und Bürger einbezogen worden. Aus diesem Grund werden die Beeinträchtigungen der Leistungsfähigkeit des Naturhaushalts und des Landschaftsbildes gemäß den Bestimmungen des Planfestgestellten Landschaftspflegerischen Begleitplanes möglichst frühzeitig durch die Realisierung von Ausgleichs und Ersatzmaßnahmen kompensiert. So entstand seit 2007 als bauvorbereitender Landschaftsbau ein etwa 17 Hektar großes Weißstorchhabitat.


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